„Ein Geniestreich“

Dieses Konzert ist ein Fest. Ein „Geniestreich“ laut Hamburger Abendblatt, mit einer „Intensität, die bis in den dritten Rang unter das Dach reicht“ (Nordwest Zeitung). Stehende Ovationen sind hier Standard. Bestechend ist vor allem die Verbindung von Natur und Kultur: Beeindruckende Projektionen, authentische Vogelklänge, faszinierende Einblicke in die Welt der Zugvögel begleitet von Musik aus Ländern des ostatlantischen Vogelzugwegs. Kein Konzert ist wie das andere. Ob kamerunische Bamileke-Musik, ukrainisch-russische Folklore, walisische Shanties, sphärische Lieder aus Island oder portugiesischer Fado: Die Vielfalt begeistert und berührt. Das alles in einem Abend füllenden Programm, moderiert von Peter Südbeck (Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer) und Jochen Kühling (Run United Music).

Nächstes Konzert: 4. Dezember 2026 im Stadttheater Wilhelmshaven

News

Kein Konzert ist wie das andere

Das Publikum erlebt einen Abend, der von einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit geprägt ist. Die Zugvögel, die in überlebensgroßen Projektionen zu sehen und per Einspieler eindrucksvoll zu hören sind, werden vom Nationalpark vorgestellt, die Musik aus den Ländern, die diese Vögel überfliegen, wird jährlich neu präsentiert vom Musiklabel Run United. Die Musik feiert die Natur, und wir feiern mit. Spätestens beim Finale wird es so turbulent wie kurz vor Abflug im Watt: Stehende Ovationen und tanzende, singende Menschen. wer es einmal erlebt hat, kommt wieder! Hier geht es zum Saalplan und zu den Tickets:

Zugvogelmusik 2026

Freitag, 4. Dezember 2026, 19.30 Uhr

Stadttheater Wilhelmshaven

Bisherige Auftritte:

Stadttheater Wilhelmshaven (2025), Core Oldenburg: Kleine Zugvogelmusik (2024), Pumpwerk Wilhelmshaven (2023), Landesgartenschau Höxter (2022), Via Nova Festival, Schloss Corvey (2021), Thalia Theater Hamburg (2020), Neues Theater Emden (2019), Kulturetage Oldenburg (2018), Premiere: Oldenburgisches Staatstheater (2017)

Was vereint Zugvögel und Musiker?

Sie sind Brüder und Schwestern im Geiste. Sie alle fliegen regelmäßig aus, manchmal sogar für lange Zeit, und so sind sie oft mehr außer Haus zu Hause. Die einen sind dort, wo sie Kraft sammeln und/oder Familienplanung betreiben. Die anderen ziehen umher und spielen auf den Bühnen der Welt. Genau wie die Zugvögel kehren auch die Musiker*innen nach ihren Auftritten in ihre Heimat zurück, und die kann auch eine Wahlheimat sein.

Und was ist Zugvogelmusik?

Das ist die Musik, die jeder Zugvogel von seinen Überwinterungsgebieten mitbringt in die niedersächsische Wattenmeerregion. Lieder, die beispielsweise entlang der ostatlantischen Vogelzugroute an den Küsten gespielt und gehört werden. Zugvogelmusik kennt keine Sprachbarrieren. Es gibt sie in Kamerun genauso wie in Sibirien, Großbritannien oder in Portugal. Und jeder kann sie verstehen.

Wie entstand die Idee für dieses Projekt?

Die Idee entstand nach einem Treffen zwischen zwei alten Handballkameraden. Peter Südbeck, studierter Ornithologe und Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, und Jochen Kühling, Geschäftsführer des Musiklabels Run United Music und Miterfinder des Berliner Erfolgsprojekts Heimatlieder aus Deutschland„Zusammen hatten wir folgendes Fragen: Wer kommt denn da überhaupt alles angeflogen, und wen zieht es jedes Jahr wieder zurück in die Gefilde der zweiten Heimat? Wie klingt diese zweite Heimat und wie sieht sie aus? Wir wollten in einem Abend füllenden Programm dem Publikum zeigen, welcher Musik die Zugvögel auf ihren Reisen begegnen. Sie fliegen ja von Wilhelmshaven nach Kamerun, von Island bis in den Maghreb, von Sibirien nach Südafrika. Und so haben wir dann zusammengestellt: bei jedem Konzert zwischen drei (kleine Zugvogelmusik) und sechs bis acht Paaren aus Zugvogel und Künstler*in.

Wer sind die Musiker*innen auf der Zugvogelmusik Bühne?

Es ist ein Ensemble aus verschiedenen Bands und Musikern, das wir jedes Jahr neu zusammenstellen. Getreu dem Motto: “Kein Konzert ist wie das andere!” Sie leben und arbeiten zum Teil in diesen Ländern, zum großen Teil leben sie aber in Deutschland oder sind von hier. Was sie alle eint: Sie pflegen ihre Heimatkultur wo auch immer sie sind, sie zeigen Heimatverbundenheit und fühlen sich dem Zugvogel mit Herz und Seele sehr verbunden. Und nicht zuletzt: sie zeigen, dass Migration ein Urquell für die Entdeckung von Neuem sein kann, vor allem direkt vor der eigenen Haustür.

Das Team

Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer

Weit, platt und sehr lebendig: Gelegen zwischen Land und Meer, umweht von einer steifen Brise, geprägt von Ebbe und Flut und ständigem Wandel – das ist das Wattenmeer. Als eine der letzten großflächigen Naturlandschaften Mitteleuropas mit ihren urwüchsigen Lebensräumen für etwa 10.000 Tier- und Pflanzenarten wird es in Niedersachsen seit 1986 als Nationalpark geschützt. Hier gilt: „Natur Natur sein lassen“. Der weltweit einzigartige Charakter dieses Großschutzgebiets wurde durch die im Jahr 2009 erfolgte Anerkennung des gesamten Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe noch mehr herausgestellt. Hier können Menschen hautnah die Schönheit und Dynamik dieses besonderen Ökosystems erleben, es verstehen und schätzen lernen. Erholungssuchende finden in der ursprünglichen Natur Ruhe und Entspannung. Interessante Veranstaltungen und Ausstellungen der Nationalpark-Häuser und Weltnaturerbe-Besucherzentren erklären den Naturraum und schärfen das Auge für Details. Die Zugvogeltage im Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer im Herbst begeistern eine steigende Zahl von Besucher*innen für die Vogelwelt der Nordseeküste. Direkt im Gebiet informieren die Nationalpark-Rangers über die Natur, pflegen und schützen sie. Unter dem Schirm des Nationalparks wird sichergestellt, dass auch zukünftige Generationen diesen vom ewigen Wechsel der Gezeiten bestimmten Lebensraum mit seiner vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt erleben können.

Für den Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer ist die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven die zuständige Behörde. Sie ist dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz nachgeordnet. Sie setzt das Nationalparkgesetz um, koordiniert Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, führt eine intensive Öffentlichkeitsarbeit durch und stimmt Forschungsfragen im Nationalpark ab. Dafür steht sie auch im Austausch mit internationalen Partnern. So wird zum Beispiel entlang des Ostatlantischen Zugwegs die Waden sä Fly Initiative gepflegt, die sich für den Schutz und die Vernetzung der Rastgebiete von Zugvögeln einsetzt. Denn Zugvögel kennen keine Grenzen und keine Reisepässe, sie sind Weltenbummler. Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer ist Veranstalter des Konzerts Zugvogelmusik.

Pommes & Chlor

Die Kunst- und Kulturproduktion Pommes & Chlor mit ihrem Musiklabel Run United kennt sich aus, wenn es darum geht, unterschiedlichste Musiknischen zu ergründen, zugängig und auch verständlich zu machen und daraus angepasst an Ort, Zeit und Gesamtrahmen etwas Mitreißendes „für die Bühne“ zu entwickeln. Die Kunstschmiede sitzt in Berlin. Und Kamen (NRW) und lebt mit und von Vielfalt, unter anderem auch in dem Kunstprojekt Zugvogelmusik

Kontakt

Ansprechpartner

Jochen Kühling

E-Mail

info@pommesundchlor.de